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Aktionsbündnis zur Innovation durch betriebliches und regionales Demografie-Management
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Demografische Entwicklung in der Region Hannover
 

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenzahlen weltweit. Seit über 30 Jahren sterben hierzulande mehr Menschen als Kinder geboren werden. Dennoch konnte die Bevölkerung aufgrund von Zuwanderung aus dem Ausland zunächst weiter wachsen. Seit dem Jahr 2003 geht die Bevölkerungszahl zurück.

Bevölkerungsentwicklung in der Region Hannover

Die Bevölkerungszahl in der Region Hannover wird in den nächsten Jahren zunächst noch wachsen und dann anschließend bis zum Jahr 2025 wieder auf das heutige Niveau sinken. Hannover ist damit eine der wenigen Regionen in Deutschland, für die eine stabile Bevölkerungsentwicklung erwartet wird. Dabei ist die Entwicklung in den einzelnen Städten und Gemeinden der Region im Zeitraum 2006 bis 2025 durchaus unterschiedlich: Die Spanne reicht von einem Rückgang von 4,6% in Barsinghausen bis zu einen Bevölkerungswachstum von 13,2% in Sehnde.

Obwohl die Bevölkerungszahl stabil bleibt wird sich aber die Altersstruktur bis zum Jahr 2025 spürbar verändern. Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen wird zurückgehen, der Anteil der Älteren und insbesondere der über 80-Jährigen wird stark steigen. Das Medianalter steigt von 42,1 Jahre (2007) auf 45,8 Jahre (2025), d.h. dass 50% der Bevölkerung im Jahr 2025 jünger und 50% älter als 45,8 Jahren sind. Auch hier sind kommunale Unterschiede erkennbar: In Hemmingen und in Springe wird das Medianalter auf über 50 Jahre steigen, sodass jeder Zweite dort zu Altersgruppe 50+ gehören wird.

Entwicklung der Erwerbsbevölkerung in der Region Hannover

Während die Bevölkerungszahl insgesamt stabil bleibt, wird für die Erwerbsbevölkerung ein Rückgang angenommen. Die Anzahl der Personen im Alter von 19 bis 64 Jahren wird im Zeitraum 2006 bis 2025 um 3,0% sinken.

Gleichzeitig ist auch innerhalb der Erwerbsbevölkerung eine Verschiebung der Altersstruktur in Richtung der älteren Altersgruppen erkennbar (vgl. Abbildung 1). Während die Anzahl der Gruppe der 45- bis 64-Jährigen wachsen wird, wird die der 19- bis 24-Jährigen und die der 25- bis 44-Jährigen zurückgehen.


Datenquelle: Bertelsmann Stiftung, www.wegweiser-kommune.de; eigene Darstellung.

Die Veränderung der Erwerbsbevölkerung hat Auswirkungen auf die Anzahl der Menschen, die dem Arbeitsmarkt in der Region Hannover zukünftig zur Verfügung stehen. Allerdings ist nur ein Teil der Erwerbsbevölkerung auch tatsächlich erwerbstätig. So lag 2007 die Quote derjenigen, die in der Region Hannover einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgingen, bei 50,8%. Auffällig ist, dass in der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre nur noch 34,3% sozialversicherungspflichtig beschäftig sind.


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