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Foto: Himmel
Aktionsbündnis zur Innovation durch betriebliches und regionales Demografie-Management
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Folgen für die KMU
 

Kleine und mittelständische Unternehmen sind von verschiedenen Seiten von der demografischen Entwicklung betroffen: Zum einen verändern sich mit der Bevölkerung das Angebot an Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt und die Mitarbeiterstruktur in den Betrieben. Zum anderen wird sich die Konsumentenstruktur und damit die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen wandeln.

Nachwuchsmangel

Die Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass das Potenzial an jungen Arbeitskräften, die auf den Arbeitsmarkt eintreten, geringer wird. Der Wettbewerb um Nachwuchskräfte wird damit steigen. Vor dem Hintergrund, dass das Wissen und damit die Qualifikation von Arbeitskräften zukünftig eine immer bedeutendere Rolle einnimmt, wird auch die Nachfrage nach bestimmten Qualifikationen ansteigen. Die Konkurrenz um die besten Köpfe nimmt zu (Fachkräftemangel).

Alternde Belegschaften

Wenn weniger junge Menschen in ein Unternehmen eintreten, verändert sich zudem die Altersstruktur der Belegschaft. Viele Betriebe werden zukünftig stärker darauf angewiesen sein, dass ihre Mitarbeiter bis zum Renteneintritt für sie tätig sind. Die Ressource „Personal“ muss dementsprechend so ausgebaut werden, dass die betrieblichen Anforderungen unabhängig vom Alter von den Mitarbeitern zu leisten sind.

Veränderung der Konsumentenstruktur

Die Alterung der Gesellschaft wird sich auf die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen auswirken. Die Bedeutung der Konsumentengruppe „65+“ wird wachsen, während die Konsumnachfrage der Kinder und Jugendlichen sowie der Familien abnimmt. Damit entsteht zugleich der Bedarf für neue und altersdifferenzierte Produkte und Dienstleistungen.



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